Ein Unfall mit dem Wohnmobil ist ärgerlich und oft auch teuer. Gerade bei älteren Fahrzeugen stellt sich danach schnell die Frage, ob sich eine Reparatur überhaupt noch lohnt. Viele Besitzer entscheiden sich deshalb, ihr Wohnmobil nach einem Unfall zu verkaufen. Das ist problemlos möglich, wenn Sie einige wichtige Punkte beachten.
In diesem Beitrag erfahren Sie, ob Sie Ihr Wohnmobil reparieren oder im aktuellen Zustand verkaufen sollten, was Sie dem Käufer mitteilen müssen und wie der Verkauf eines Unfallfahrzeugs unkompliziert gelingt.
Reparieren oder unrepariert verkaufen?
Ob sich eine Reparatur lohnt, hängt vom Schaden und vom Wert des Fahrzeugs ab. Bei Wohnmobilen kommt eine Besonderheit hinzu: Neben dem Fahrgestell kann auch der Wohnaufbau beschädigt sein. Schäden an Wänden, Dach oder Hecksegmenten aus GFK oder Aluminium sind aufwendig zu reparieren, und Ersatzteile für ältere Modelle sind oft schwer zu bekommen. Zudem kann über beschädigte Stellen Feuchtigkeit in den Aufbau eindringen und Folgeschäden verursachen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Wohnmobil verkaufen mit Feuchtigkeitsschaden.
Übersteigen die Reparaturkosten den Wert des Wohnmobils, spricht man von einem wirtschaftlichen Totalschaden. Spätestens dann ist der Verkauf im aktuellen Zustand meist die sinnvollere Lösung.
Was ist mit der Versicherung?
War ein anderer Verkehrsteilnehmer schuld, zahlt in der Regel dessen Haftpflichtversicherung. Bei einem selbst verschuldeten Unfall greift gegebenenfalls Ihre Vollkaskoversicherung. Grundlage für die Regulierung ist meist ein Gutachten, das Schadenhöhe, Wiederbeschaffungswert und Restwert des Fahrzeugs festhält. Je nach Fall erhalten Sie eine Entschädigung, auch wenn Sie das Fahrzeug nicht reparieren lassen. Klären Sie die Abrechnung vor dem Verkauf mit Ihrer Versicherung oder einem Anwalt für Verkehrsrecht, damit Ihnen keine Ansprüche verloren gehen.
Unfallschaden immer offen angeben
Beim Verkauf müssen Sie einen bekannten Unfallschaden offenlegen, auch wenn er bereits repariert wurde. Wird ein Unfall verschwiegen, kann der Käufer den Kauf unter Umständen rückgängig machen oder Schadensersatz verlangen. Halten Sie deshalb alle Unterlagen bereit, die den Schaden dokumentieren:
- Schadensgutachten oder Kostenvoranschlag
- Rechnungen über bereits durchgeführte Reparaturen
- Fotos vom Schaden
- Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
Warum der Privatverkauf schwierig ist
Private Käufer meiden Unfallfahrzeuge häufig, weil sie versteckte Folgeschäden befürchten. Ist das Wohnmobil nicht mehr fahrbereit, wird es noch komplizierter: Besichtigungen und Probefahrten sind kaum möglich, und der Käufer muss sich selbst um den Transport kümmern. Die Folge sind lange Verkaufszeiten und hohe Preisabschläge.
Wir kaufen Ihr Wohnmobil auch nach einem Unfall
Wir bewerten Ihr Wohnmobil im aktuellen Zustand, ehrlich und nachvollziehbar. Schicken Sie uns dafür einfach Fotos vom Fahrzeug und vom Schaden sowie, falls vorhanden, das Gutachten. Da wir das Wohnmobil bei Ihnen vor Ort abholen, spielt es keine Rolle, ob es noch fahrbereit ist. Auf Wunsch übernehmen wir die Abmeldung und lösen eine laufende Finanzierung diskret bei Ihrer Bank ab. Alle Leistungen finden Sie in unserem Service.
Fazit: Auch mit Unfallschaden gut verkaufen
Ein Unfall bedeutet nicht, dass Ihr Wohnmobil wertlos ist. Wer den Schaden offen angibt, die Versicherungsfrage vorher klärt und den richtigen Käufer wählt, kann sein Fahrzeug auch nach einem Unfall schnell und fair verkaufen. Eine teure Reparatur ist dafür oft gar nicht nötig.
Wir von Ankauf Wohnwagen & Wohnmobile kaufen Wohnmobile ab Baujahr 2006 auch mit Unfallschaden an, bundesweit und mit kostenloser Abholung. Nutzen Sie einfach unser Ankaufsformular für Wohnmobile und lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot erstellen. Wir beraten Sie gerne.

